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    Michail Lermontow — Ein Held unserer Zeit. Hörspiel [liest Michael Rotschopf, Gunter Schoß, Martin Engler, Mark Schmal u.a.] (2008) MP3, CBR 128 kbit/s

            Der «Held» in Michail Lermontows Novellen ist der junge Offizier Grigori Petschorin. Mit scharfsinniger Ironie verfolgen die Erzählungen Petschorins Weg durch die russische Gesellschaft des 19. Jahrhunderts, und vor allem seine Frauengeschichten. Meisterlich manipuliert Petschorin seine Mitmenschen, sucht rücksichtslos sein Vergnügen und geht dabei fast zugrunde: Sein Rivale um die Gunst einer schönen Prinzessin fordert ihn zum Duell. Petschorin überlebt — im Gegensatz zu seinem Schöpfer. Michail Lermontow starb mit nur 29 Jahren im Morgengrauen des 27. Juli 1841 in einem Duell. Der einzige vollendete Roman des Dichters Lermontow etablierte ihn als einen der großen Vertetreter der russischen Literatur neben seinem Vorbild Puschkin. Mit seiner verfeinerten…

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    Fjodor M. Dostojewski — Herr Prochartschin [liest Klaus-Jürgen Mad] (2007) MP3, CBR 128 kbit/s

            Die Titelfigur, Herr Prochartschin, wohnt in der Pension der Ustínja Fjódorowna. Er tritt bescheiden und bodenständig auf. Hervorstechendste Charaktereigenschaft des Titelhelden ist seine Sparsamkeit; Dostojewski beschreibt, wie er beim Mittagessen in der Pension den Teller nur halb isst, um nur den halben Betrag zu zahlen. Seine Mitbewohner in der Pension vermuten bei ihm – vor allem in seinem Koffer – ungeahnte Reichtümer. Eines Abends bleibt Herr Prochartschin vermisst; er kehrt nicht in die Pension zurück. Tagelang bleibt er – trotz intensiver Suche – unauffindbar. Als er einige Tage später zurückkehrt, trägt ihn ein Droschkenfahrer. Herr Prochartschin ist bewusstlos. Die kommenden Tage verbringt er im Bett, bis…

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    Fjodor M. Dostojewski — Schuld und Sühne [liest Frank Arnold] (2015) MP3, CBR 128 kbit/s

            Raskolnikow entstammt einer verarmten bürgerlichen Familie. In der schrankähnlichen Enge seines Zimmers ist der «euklidische Verstand», der der Diener des Lebens sein sollte, zum Herrscher geworden. Raskolnikow ist Utilitarist. Um eines naturgemäß unklar gefaßten Begriffs des wissenschaftlichen oder sozialen Fortschritts willen, scheint es ihm erlaubt, eine alte Wucherin, die «nicht besser als eine Laus ist», zu töten und mit dem geraubten Geld sein Studium zu finanzieren. Sein Herz wehrt sich ebenso wie sein Unterbewußtsein gegen die geplante Tat, doch von sozialer Not gedrängt und gefangen in lebensfeindlichen Ideen, wird er zum Mörder. Das Delirium und die grenzenlose Einsamkeit, die dem Verbrechen folgen, lassen ihn erkennen, daß…

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    Fjodor M. Dostojewski — Die Dämonen [liest Günter Bormann] (2005) MP3, CBR 64 kbit/s

            Von Terror und Tod. Der alte liberale Idealist Stepan Trofimowitsch muß hilflos mitansehen, wie sein Sohn Pjotr und sein schöner Zögling Nikolaj zu Mördern und Terroristen werden, um ihren Ehrgeiz und ihre Machtbesessenheit zu befriedigen. Dostojewskijs großer Roman erzählt von Terror und Tod, von Mord und Selbstmord, von Besessenheit und Ohnmacht, von dem Kampf der Söhne gegen die Väter. «Meine Scheu beginnt vor der religiösen Größe der Verfluchten, vor dem Genie, vor dem Typus des Heimgesuchten und Besessenen, in welchem der Heilige und der Verbrecher eins werden.» © Thomas Mann   Originaltitel: russisch: Бесы, Bessy Deutscher Titel: Die Dämonen Erscheinungsdatum: 2005 Sprache: Deutsch Autor: Fjodor M.…